ANMELDUNG

Wie kann ich mich zu einer Konsultation anmelden?

  • Oft werden Sie sich persönlich bei mir über den Anrufbeantworter (T 041 210 60 03) oder E-mail (info@dr-schwarzin.de) zu einer Therapie anmelden. Manchmal werden Sie mir auch durch niedergelassene Hausärzte oder andere Kollegen oder der Anmeldestelle der VPLU zugewiesen. In einigen Fällen werden Sie durch Familienangehörige oder Freunde angemeldet. In allen diesen Fällen hat es sich als nützlich erwiesen, ein erstes orientierendes Telefongespräch mit Ihnen als Betroffenen zu führen. In diesem Gespräch sollte zum einen geklärt werden, ob Sie eine solche Therapie/Coaching/Beratung/Abklärung überhaupt wünschen. Falls Sie einverstanden sind werde ich Sie bitten, mir ein Stichwort oder eine mögliche Überschrift zu Ihrem Problem zu nennen. Dabei kommt es nicht darauf an, das Problem detailliert zu schildern, sondern mir einen Eindruck zu verschaffen, in welchem Bereich Ihr Problem liegt. Mit dieser Information kann ich einschätzen, ob ich ein geeigneter Therapeut für Sie bin oder ob ich Ihnen eher einen Kollegen empfehle möchte, der sich auf die Behandlung Ihres Problems besser spezialisiert hat als ich. Zum anderen muss ich einschätzen, wie viele Therapiestunden gegebenenfalls eingesetzt werden müssen und ob in meiner Agenda noch freie Kapazitäten für Ihre Therapie bestehen. Ist dies geklärt, werde ich einen Erstgesprächstermin mit Ihnen vereinbaren. Während unseres ersten Gespräches am Telefon möchte ich Ihnen allerdings noch ein paar Informationen über unser erstes Gespräch geben:

1. An diesem Termin werde ich mich besonders für Ihre Ziele interessieren. Mich interessiert, was Sie mit unserem Gespräch / der Therapie erreichen wollen. Das interessiert mich sehr genau auf vielen Ebenen. Von Ihren Zielen möchte ich mir ein sehr genaues Bild machen, eine sehr klare Vorstellung bekommen können. Mich interessiert, wo sie am Ende unserer gemeinsamen Arbeit sein wollen. Wenn Sie am Ende der Therapie da sind, wo Sie hinwollen, wo sind Sie dann? Wie geht es Ihnen dann? Wie sind Sie dann? Wie ist Ihre Lebenssituation? Dazu werde ich in unserem ersten Gespräch viele Fragen stellen, weil ich sicher sein will, dass wir in der Therapie in die gleiche Richtung gehen.

Manchmal wird von meinen Patienten/Klienten oder den Zuweisern eine sogenannte "psychiatrische Abklärung" gewünscht. In diesen Fällen versuche ich, mir in ein bis fünf Gesprächen einen Überblick über Ihr Problem zu verschaffen und gegebenenfalls geeignete therapeutische Optionen Ihnen zu erarbeiten. Diese werden dann in einem sogenannten "Abklärungsbericht" zusammengefasst. Die weitere Therapie findet dann je nach Wunsch und  Nützlichkeit beim Zuweiser, einem anderen spezialisierten Kollegen oder bei mir statt.

2. Was haben Sie bereits versucht, um Ihr Problem zu lösen? Was hat funktioniert und was nicht? Da wird es einiges geben, was das Problem gebessert hat, und einiges, was eher zu einer Verschlechterung geführt hat. Beides interessiert mich, das Erfolgreiche, weil man es vielleicht ausbauen kann und das andere, um uns ersparen zu können, dass wir in eine Richtung gehen, die eher zu Verschlechterungen geführt hat.

3. Wissenschaftliche Untersuchungen haben festgestellt, dass sich in der Zeit, in der Patienten/Klienten auf ihren ersten Therapietermin warten, oft schon Verbesserungen bezüglich des Problems auftreten. Ich bitte Sie, während der Wartezeit auf solche möglichen Verbesserungen zu achten und mir in der ersten Stunde davon zu berichten.

VIDEO

In unserer ersten Sitzung werde ich Sie fragen, ob auch Sie damit einverstanden sind, dass bei unserem Gespräch routinemäßig ein Videogerät mitläuft. Dies hat den Vorteil, dass dann Sie sich oder ich mir die Aufzeichnung noch einmal anschauen könnten. Dies möchte ich manchmal, wenn ich den Eindruck habe, dass ich etwas nicht richtig verstanden habe oder hätte besser machen können. Unter Umständen kann es auch vorkommen, dass ich mir Teile der Aufnahmen zusammen mit einem  anderen erfahrenen Psychiater oder Psychotherapeuten anschauen möchte, um mich bezüglich der Therapie beraten zu lassen. In diesem Sinne dienen die Aufnahmen der Qualitätssicherung in der Therapie. Außer mir, Ihnen und gegebenenfalls einem Kollegen kann die Aufzeichnung niemand sehen. So erfährt von mir niemand ohne Ihr Einverständnis irgendetwas aus unseren Gesprächen. Natürlich gilt auch bezüglich dieser Aufnahmen die ärztliche Schweigepflicht.


KOSTEN

Was übernimmt die Krankenkasse?
Da ich in das obligatorische kassenärztliche Versorgungssystem eingebunden bin, werden die Kosten einer psychiatrischen oder psychotherapeutischen Behandlung in der Regel von den Krankenkassen erstattet. Manchmal ist es aber erforderlich, dass ein ausführlicher Antrag gestellt und begründet und ärztlicherseits eine seelische Krankheit bei Ihnen diagnostiziert und deswegen eine Psychotherapie empfohlen wird.
Bitte beachten Sie, dass die Kosten für Coaching und Beratung in der Regel nicht von den obligatorischen Krankenkassen übernommen wird.
Natürlich können Sie die Kosten einer Behandlung oder Coaching und Beratung auf Wunsch auch selber tragen. Über die genauen Gebühren informiere ich auf Anfrage.